Kugelstrahlen

Kugelstrahlverfahren

Das Kugelstrahlverfahren ist ein trockenes und weitgehend staubfreies Verfahren zum entfernen von Rost, Zementschlämme alten Anstrichen und minderfesten Oberflächenschichten.

Kugelstrahlen wird von fast allen Beschichtungsherstellern als Vorbereitungsverfahren empfohlen. Man kann es als Regelverfahren nach dem Stand der Technik bezeichnen. Es ist auf den üblichen, normalerweise vorkommenden Untergründen einsetzbar.

Die erzielten Untergründe sind (bei entsprechender Qualität) frei von trennenden, mürben Oberflächenschichten, feinrauh profiliert und gut saugfähig, so daß das nachfolgend aufzubringende Schichten sich gut verankern können.

Vorhandene tragfähige Beschichtungen können mittels Kugelstrahlen angestrahlt werden. Das Ergebnis ist ein feinrauher Untergrund, der für nachfolgende Beschichtungsmaßnahmen gut tragfähig ist. Natürlich müssen hierbei die Beschichtungs-materialien zueinander verträglich sein.

Das Verfahren

Das Herz der Anlage ist ein Schleuderrad, das elektrisch angetrieben wird. Mit diesem Schleuderrad wird metallisches Strahlmittel auf die zu bearbeitende Fläche geworfen. Farbe, Rost, Schmutz oder Zementschlämme werden beim Aufprall des Strahlkorns gelöst und gelangen über den Rückprallkanal in einen Windsichter. Hier wird das Strahlmittel weitgehend vom Abtrag getrennt. Das abgestrahlte Material wird in die Staubsauganlage abgeführt und das Strahlmittel kommt wieder in den Strahlmittelkreislauf. Da der Strahlkreislauf im Unterdruck steht, ist das Verfahren sogut wie staubfrei. Als Abfall fällt im großen und ganzen nur das abgestrahlte Material an, so daß dieses Verfahren als besonders umweltfreundlich gilt.